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Vorbeugung
mit Medikamenten.
Bei Kleinkindern mit einem allergischen Elternteil und mit Neurodermitis kann
es aber sinnvoll sein, mit Medikamenten schon der Entstehung eines Asthmas
vorzubeugen. Diese Kinder haben nämlich ein Risiko von bis zu 50 %, bereits
in jungen Jahren zusätzlich an Asthma zu erkranken. |
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Sollte im Jugend- oder jungen
Erwachsenenalter eine Heuschnupfensymptomatik auftreten, so besteht hier ein
Risiko von ca. 20 %, daß im Verlauf die Allergie neben den Nasen- und
Augenschleimhäuten auch die Bronchialschleimhaut betrifft und ein allergisches
Asthma entsteht. Leider hat dieses später entstehende Asthma auch keine
so hohe Selbstheilungsrate mehr wie ein Asthma im frühen Kindesalter.
Glücklicherweise kann aber bei Heuschnupfen heutzutage durch eine konsequente
medikamentöse Therapie und evt. eine Hyposensibilisierung (ab dem 6. Lebensjahr)
der Entwicklung eines zusätzlichen Asthmas häufig vorgebeugt werden.
Bei ca. der Hälfte der heute erwachsenen Asthmatiker hat die Erkrankung
mit einem Heuschnupfen begonnen. Auch darum ist ein Heuschnupfen keine Bagatellerkrankung. |
Das können
Sie zur Vorbeugung bei einer allergischen Anlage in Ihrer Familie oder bei einem schon
allergiekranken Kind selbst tun:
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Stillen Sie Ihr Kind mindestens
6 Monate lang. Muttermilch ist zur Vorbeugung gegen Nahrungsmittelallergien für
Ihr Kind immer noch das Beste !
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Achten Sie darauf, daß Ihr
Kind nicht passivrauchen muß (passivrauchende Kinder entwickeln eher Allergien).
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Bei Nahrungsmittelallergien sorgen
Sie für eine vollständige Vermeidung der betroffenen Lebensmittel. So
steigt auch die Chance, daß Ihr Kind die unverträglichen Nahrungsmittel
später wieder verträgt. Der Zeitpunkt erneuter Tests mit unverträglichen
Nahrungsmitteln sollte aber in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
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Verzichten Sie auf Haustiere mit
Fell (möglich sind z. B. Fische oder Schildkröten), da sich hier häufig
im Verlauf Allergien entwickeln. Sollte Ihr Kind schon ein Haustier haben, lassen
Sie testen, ob ihr Kind schon allergisch reagiert. In diesem Fall wäre es
aus gesundheitlichen Gründen besser, das Tier in andere gute Hände abzugeben.
Ist das nicht möglich, kann bei Katzen durch einmal wöchentliches Waschen
die Allergenbelastung in der Wohnung deutlich verringert werden.
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Verringern Sie vorbeugend die
Hausstaubmilben-Konzentration durch häufiges Waschen der Bettwäsche bei
mindestens 60 C. Entfernen Sie Staubfänger, z. B. langflorige Teppiche, aus
dem Kinderzimmer. Entscheiden Sie sich bei notwendigen Neuanschaffungen für
Bettzeug und Matratze aus Schaumstoff, Polyester oder Dakron (weitere Tipps unter
Milbenallergie).
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Sorgen Sie in Absprache mit Ihrem
Arzt für eine ausreichende medikamentöse Therapie, die heutzutage fast
immer effektiv und praktisch nebenwirkungsfrei möglich ist. Neben der Symptomlinderung
beugen bestimmte Medikamente auch einer Verlagerung der allergischen Symptome auf
die Bronchien und damit einer Asthmaentstehung vor.
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Besprechen Sie mit Ihrem Arzt,
ob eine Hyposensibilisierungstherapie als ursächliche Therapiemöglichkeit
für Ihr Kind in Betracht kommt.
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