Lungenerkrankungen
Chronische Bronchitis



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Therapie:
Die Therapie ist abhängig vom Krankheitsstadium und verfolgt folgende Ziele:

1.

Frühzeitiges Behandeln von zusätzlichen bronchialen Infekten, die sonst zu einer wesentlichen Verschlechterung der Lungenfunktion führen können.

2.

Aufrechterhalten einer möglichst normalen Lungenfunktion, bzw. Verhinderung einer weiteren Verschlechterung.

3.

In Abhängigkeit vom Krankheitsstadium Verhindern des Fortschreitens der Erkrankung und Verhindern der Entwicklung von Folgeerkrankungen, wie z. B.:

  • Lungenemphysem

  • Verringerung des Sauerstoffgehaltes im Blut

  • oder lungenbedingte Herzschwäche mit abendlichen Wasseransammlungen in den Beinen.

4.

Sicherung und Optimierung der Lebensqualität



Das können Sie bei einer chronischen Bronchitis selbst tun:

  • Wenn Sie befürchten, es alleine nicht zu schaffen, ist folgende medikamentöse Unterstützung möglich: Vorübergehend Nikotinersatzprodukte (Pflaster, Kaugummi oder Nasenspray) sowie ein Medikament, welches das Verlangen zu rauchen dämpft (Zyban). Beides kann auch kombiniert werden. Als zusätzliche Hilfe gibt es Nichtraucher-Trainingsgruppen, wobei Sie in einer Kleingruppe in Ihr neues Leben als Nichtraucher starten.


  • Halten Sie die empfohlenen Kontrolltermine zur Lungenfunktionsmessung ein. Nur so können beginnende Verschlechterungen der Lungenfunktion frühzeitig erkannt werden und wir können rechtzeitig therapeutisch gegensteuern.

  • Treiben Sie regelmäßig Sport, besonders geeignet für Erwachsene sind Ausdauersportarten wie z. B. Wandern, Joggen, Fahrradfahren oder Schwimmen. Wenn Sie deutliche Belastungsluftnot haben, ist für Sie die Teilnahme an einer Lungensportgruppe sinnvoll.

  • Lassen Sie sich einmal im Jahr gegen Grippe und alle 6 Jahre gegen Pneumokokken (den häufigsten bakteriellen Erregern von Lungenentzündungen) impfen.


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  • Für Menschen mit einer chronischen Atemwegsverengung oder Lungenemphysem kann eine Verbesserung des Krankheitsverlaufes durch die Teilnahme an entsprechenden Gruppenschulungen erreicht werden, weil sich gut informierte Patienten besser mit ihrer Erkrankung auskennen. Hierbei werden auch Atemtherapietechniken geübt, die bei den genannten Erkrankungen besonders wichtig sind. Fragen Sie uns nach den nächsten Schulungsterminen.

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