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Wenn eine
Allergie aufgetreten ist,
d. h. eine krankmachende Unverträglichkeit von eigentlich "harmlosen"
Umweltbestandteilen, reicht eine Vermeidung der auslösenden Allergene und eine
medikamentöse Therapie zur Behandlung oft nicht aus. Die einzige ursächlich
wirksame Therapie hierbei ist die sogenannte Hyposensibilisierung.
Was bedeutet
Hyposensibilisierung ?
Hyposensibilisierung bedeutet eine Herabsetzung der Empfindlichkeit des Körpers
gegen die allergieauslösenden Stoffe, in der Regel wird dies durch eine wiederholte
Impfung mit diesen Stoffen erreicht. Deshalb wird die Behandlung auch Allergieimpfung
genannt. Dabei wird die Impfdosis langsam gesteigert, so daß zuletzt auch Konzentrationen
vertragen werden, wie sie üblicherweise in der Umwelt vorkommen.
Wie wird die
Hyposensibilisierung durchgeführt ?
Die Therapie wird meist über 3 Jahre durchgeführt, wobei in der Regel anfangs
Impfungen alle 1 - 2 Wochen, nach einiger Zeit aber alle 4 Wochen durchgeführt
werden. Bei Hyposensibilisierungs-Therapien gegen Pollen wird die Therapie in der pollenflugfreien
Zeit, also meist im Herbst oder Winter begonnen.
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Erfolge
der Hyposensibili-
sierung:
Die Erfolgsquote beträgt bei richtiger Auswahl der Methode 80 - 90 %,
meistens kommt es zu einem deutlichen Rückgang der Krankheitssymptome
und des Medikamentenverbrauchs.
Zusätzlich wird bei Kindern mit Heuschnupfen das Risiko verringert, daß
sich ein sogenannter Etagenwechsel auf das Bronchialsystem entwickelt und damit
ein allergischen Asthma entsteht. |
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Diese Komplikation ist sonst
- abhängig von zusätzlichen Risikofaktoren wie allergisch veranlagten
Eltern und zusätzlich vorhandener Neurodermitis - bei 20 bis 50 % dieser
Kinder und jungen Erwachsenen zu erwarten. |
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