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Folgende Therapieformen gibt es:
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Operation: Eine Operation kommt dann in Betracht, wenn der Tumor
noch nicht gestreut ist und die nach der Operation verbleibende Lunge eine ausreichende
Kapazität hat. Dies läßt sich heutzutage mit guter Genauigkeit
vorhersagen. Bei Menschen ohne chronische Bronchialverengung kann notfalls einer
der beiden Lungenflügel ganz entfernt werden
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Bestrahlung: Diese Methode ist heutzutage im Vergleich zu früher
sehr schonend. Sie kann ambulant durchgeführt werden. Meist wird bei Lungenkrebs
über ca. 6 Wochen jeweils an Werktagen bestrahlt. Eine Sitzung dauert dabei
nur wenige Minuten. Diese Therapie ist in der Regel gut verträglich und eignet
sich auch für ältere Menschen.
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Chemotherapie: Es gibt unterschiedliche feingewebliche Formen des Lungenkrebses.
Einige reagieren sehr empfindlich auf eine Chemotherapie, so dass bei diesen Formen
eine Chemotherapie zur Standardbehandlung gehört. Auch hier hat sich bei der
Verträglichkeit der Therapie in den letzten Jahren viel getan, die gefürchtete
Übelkeit bei Chemotherapien gehört durch neuere Medikamente heute weitgehend
der Vergangenheit an.
Erfolgsaussichten
der Therapie. Der Erfolg der
Therapie ist von den Verhältnissen in jedem Einzelfall abhängig. Durch neuere
Medikamente und Kombination der oben beschriebenen Therapieformen wurden in den letzten
Jahren bei vielen Patienten deutliche Fortschritte erreicht. Erinnert sei hier an den
Radrennfahrer (und Tour de France Gewinner 2000) Lance Armstrong, der von einem bereits
gestreuten Hodentumor mit einer Kombination aus Operation und Chemotherapie geheilt
wurde. Hinzu kommt, dass auch die individuelle Immunabwehr einen wesentlichen Beitrag
zur Bekämpfung der Tumorerkrankung leisten kann.
Das können
Sie bei einer Lungenkrebserkrankung selbst tun:
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Sprechen Sie ausführlich
mit Ihrem Arzt über die erforderliche Therapie. Stellen Sie alle Fragen, die
Ihnen wichtig erscheinen.
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Halten Sie die empfohlenen Kontrolltermine
zu Nachsorgeuntersuchungen nach Abschluss der Anfangsbehandlung ein.
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Sofern möglich, sprechen
Sie auch mit Ihren Angehörigen über Ihre Erkrankung. Viele Menschen haben
die Erfahrung gemacht, dass ein offener Umgang mit dem Thema Krebserkrankung das
Klima in der Familie insgesamt verbessert.
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Vor tumorbezogenen Symptomen (z.
B. Schmerzen, Reizhusten) brauchen Sie sich nicht zu fürchten, da sie heutzutage
fast immer gut behandelbar sind. Bei einer nicht ausreichenden Therapie solcher
Symptome sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die anhaltenden Beschwerden, erwägen
Sie ggf. die Mitbehandlung durch einen Spezialisten.
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