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Die Schlafmedizin
beschäftigt sich mit
den natürlichen Funktionsveränderungen des Körpers im Schlaf und mit
Störungen der natürlichen Erholungsfunktion des Schlafes.
Dabei werden
akute und chronische Störungen des Schlafes unterschieden. Schlaflosigkeit kann kurzzeitig auftreten, z. B. bei akuten
Konfliktsituationen in der Familie, oder chronisch über Monate bestehen. Kurzzeitig
auftretende Schlafstörungen bei psychischem Streß, z. B. in Prüfungssituationen
oder bei familiären Konflikten, sind normal und in der Regel nicht ärztlich
behandlungsbedürftig.
Chronische Schlafstörungen
sind dagegen ein ernsthaftes Gesundheitsproblem
und werden in ihrer Häufigkeit und den Auswirkungen auf das tägliche Leben
(z. B. Tagesmüdigkeit, erhöhte Unfallneigung, Depressionen) sowohl von den
Betroffenen als auch von vielen Ärzten immer noch unterschätzt. Sprechen
Sie bei chronischen Schlafstörungen mit ihrem Arzt. Die Möglichkeiten von
Diagnostik und Therapie haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert.
Seit Anfang 2008 betreiben wir ein
ambulantes Schlaflabor im Klinikzentrum Nord der Städt. Kliniken (Station NI 3).
"Einblicke" in das neue Schlaflabor und in typische Krankheitsbilder der
Schlafmedizin bekommen Sie beim Blättern in unserer website über die rechte
Leiste. Dort finden Sie auch einen Selbsttest zur Unterscheidung von normaler und erhöhter
Tagesmüdigkeit.
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